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Fifa WM 2026

Warum CTV und Big Screen Werbung für Advertiser zur Pflicht werden

Juli 2026

Fifa WM 2026

Die FIFA World Cup 2026 ist mehr als ein Sportereignis – sie ist ein Stresstest für die gesamte Werbeindustrie. Und ein Weckruf: Wer jetzt nicht auf Connected TV und Big Screen setzt, verpasst nicht nur Reichweite. Er verpasst den Kanal, der TV-Qualität und digitale Steuerbarkeit erstmals wirklich zusammenbringt.

Der Bildschirm ist zurück. Aber er ist nicht mehr derselbe.

Die Zahlen der ersten WM-Spieltage 2026 sind eindeutig: Das Turnier bricht Rekord um Rekord. In den USA verfolgten allein das Eröffnungsspiel knapp 16 Millionen Zuschauer:innen auf Fox, Fox One und Tubi; ein Plus von über 100 Prozent gegenüber dem US-Auftakt in Katar 2022. In Deutschland schalteten 23,4 Millionen Menschen das Deutschland-Spiel ein, ein Marktanteil von 70 Prozent. Für das WM-Turnier 2026 werden weltweit bis zu sechs Milliarden Zuschauer projiziert.

Der große Bildschirm ist zurück, und wächst wie noch nie zuvor. Aber wer schaut linear, und wer streamt? Diese Frage ist für Advertiser entscheidend, und die Antwort wird zunehmend komplexer.

Weltmeisterschaft zahlen

Die Nutzung fragmentiert sich: Während klassische Broadcaster nach wie vor Rückenwind durch Live-Sport erhalten, steigen Streaming-Zugriffe parallel rapide an. Eine saubere Trennung zwischen „linearen Zuschauern“ und „Streamern“ ist im Markt nicht mehr einfach möglich. Gerade das macht CTV so relevant: Es ist der Kanal, der beide Welten verbindet.

live sport

Das Ende der alten Werbelogik: TV = Branding, Digital = Performance

Lange galt eine klare Spaltungin der Mediaplanung: Das klassische TV übernimmt den Markenaufbau: hohe Reichweite, emotionale Bildwelten, langfristige Wirkung. Digitale Videoformate hingegen liefern Performance: Klicks, kurzfristige Messbarkeit, datengetriebene Optimierung. Diese Trennung ist nicht mehr zeitgemäß.

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Erfahre hier mehr über CTV

Eine aktuelle Studie von Dentsu, Kantar und Lumen mit dem Titel „The Brand Reset" belegt, dass digitale Videowerbung in Streaming-Umfeldern inzwischen nahezu das gleiche Niveau langfristiger Markenwirkung erreicht wie klassische TV-Werbung (vorausgesetzt, die Qualität der Aufmerksamkeit stimmt.) Entscheidend ist nicht allein die Reichweite, sondern wie bewusst und aufmerksam eine Werbebotschaft wahrgenommen wird.

CTV ist in dieser Logik nicht lediglich ein Kompromiss zwischen TV und Digital, es ist ein eigenständiger Kanal, der beide Stärken vereint: die emotionale Präsenz des Fernsehens mit der Zielgruppengenauigkeit und Messbarkeit des digitalen Ökosystems. Was Werbetreibende jetzt brauchen ist kein Entweder oder, sondern ein ganzheitliches Verständnis des Big Screens als Branding- und Performance-Kanal in einem.

WM 2026: Das stärkste Argument für CTV – live

Großereignisse wie die Fußball-WM liefern genau das, was im fragmentierten Medienalltag selten geworden ist: kollektive Aufmerksamkeit in Echtzeit. Die Eigenschaften solcher Momente sind aus Advertiser-Sicht einzigartig.

Was CTV für Advertiser bei Live-Events besonders macht: Während der/die Nutzer:in sich im klassischen TV passiv zurücklehnt, navigiert dieser im Connected-TV-Ökosystem aktiv. Der/die Nutzer:in wählt Inhalte aus, öffnet Apps, und trifft Entscheidungen. Das ist ein grundlegend anderes Werbeumfeld als der klassische Spot-Break.

Programmatic trifft Live – das ist die Kernherausforderung

Die WM 2026 ist gleichzeitig der bisher größte Live-Test für Programmatic Advertising in Streaming-Umfeldern. Das Turnier zeigt, wie Premium-Inventar in programmatische Kanäle fließt, und welche Anforderungen das an Einkäufer:innen stellt. Live-Events verhalten sich anders als On-Demand-Kampagnen: Zuschauer:innen schalten bewusst zeitgleich ein, Inventar und Nachfrage steigen schlagartig, CPM-Floors verschieben sich in Echtzeit.

Einkäufer:innen, die bei der WM bestehen wollen, brauchen daher flexible Kampagnenstrukturen, garantierten Zugang zu Premium-Inventar wo möglich und die Bereitschaft, in Echtzeit zu optimieren - Budgets, Gebote und Creatives. Wer Kampagnen zu starr plant, verliert genau in den Momenten, in denen Aufmerksamkeit und emotionale Wirkung am höchsten sind.

 

Hinweis zur Markttransparenz: Eine IAB-Umfrage aus 2024 ergab, dass rund 70 Prozent der Werbetreibenden fehlende CTV-Transparenz als zentrales Hindernis bewerten. YOC setzt daher auf transparente, kontextbasierte Lösungen, die Umfeld und Wirkung sichtbar machen. Erfahre hier mehr.

 

Was das für Ihre Mediaplanung bedeutet

Die WM 2026 ist kein Sonderfall. Sie ist der Vorbote einer neuen Normalität: Live-Sport zieht zunehmend über Streaming auf den großen Bildschirm, und CTV wird zur zentralen Schnittstelle zwischen TV-Logik und Digital-Logik. Was heute im Kontext der WM gilt, gilt morgen für Olympia, Champions League, Formel 1 und irgendwann für jeden Premium-Content-Moment.

Für Advertiser ergeben sich daraus klare Konsequenzen:

langfristige strategien

Der große Bildschirm ist zurück, aber er ist nicht mehr derselbe. Er ist digital geworden. Er ist steuerbar. Er ist messbar. Und er ist emotional so aufgeladen wie nie zuvor. CTV ist kein Entweder-oder. Das Format vereint TV und Digital und Live-Events wie die WM 2026 sind der natürliche Anwendungsfall.

 

CTV & Big Screen Advertising